Hervorragende Ausgangssituation unseres FVO
Bericht zur Generalversammlung – Freitag, 27. März 2026
Martin Dauenhauer hielt einen ausführlichen Rückblick auf ein erfolgreiches und richtungsweisendes Jahr 2025. Die Ziele im Bereich Clubhaus, Sportgelände und Sport wurden umgesetzt. In der Saison 2024/2025 konnte sich die erste Mannschaft zum 90jährigen Jubiläum in der Bezirksliga halten. Sehr stolz zeigte sich Dauenhauer mit Blick auf die junge Mannschaft. Das erklärte Ziel der Vorstandschaft, attraktiven Fußball zu zeigen und sich in der Bezirksliga zu festigen, werde umgesetzt. Der FVO habe eine fantastische Ausgangssituation für die kommenden Jahre aufgrund der hervorragenden Jugendarbeit in der Vergangenheit und Gegenwart. Dauenhauer dankte seinem hochmotivierten Team im ganzen Verein, von den Trainern der Jugend über die Reinigungskraft bis hin zum Team der Verwaltung und den Akteuren der ersten Mannschaft.
Eine Grundlage hierfür sei die wirtschaftliche Lage, die positiv zu bewerten sei. Die Außendarstellung des FVO werde zunehmend besser. Es waren vielfältige Herausforderungen in den vergangenen Monaten, die mit der Vorstandschaft gut gemeistert werden konnten. Dauenhauer richtete einen deutlichen Appell an die Mitglieder, sich in der Vorstandschaft einzubringen, damit das Vereinsleben in Ottersdorf attraktiv bleibe. Auch in den nächsten Jahren sieht der Vorsitzende den Verein in einer führenden Rolle in Rastatt.
Sportvorstand Andreas Fritz sprach von einem intensiven Jahr, das hinter den Verantwortlichen lag. Der FVO hatte auf junge Spieler gesetzt und dieses Wagnis sei aufgegangen. Diese Saison trete die Mannschaft besser in den gleichen Situationen auf als noch im vergangenen Jahr, in der knappe Spiele in der Schlussphase noch verloren gingen.
Mit einem weinenden Auge blickte Fritz auf die sich verändernde Trainersituation. Die beiden langjährigen Funktionäre Mario Kamerla, Trainer, und Marius Siegel, Co-Trainer, werden keine weitere Saison absolvieren. Die Ziele mit Mario Kamerla und Marius Siegel seien erreicht worden: „Genau solche Menschen wie die beiden braucht man im Verein.“
Mit Pantelis „Pante“ Kalpakoglou sei ein fußballverückter, emotionaler Trainer für die Runde 2026/2027 gewonnen worden. Mit ihm sei ein Trainer gefunden worden, der gut mit jungen Spielern arbeiten könne.
Das neue Team umfasst Trainer Kalpakoglou als ersten Trainer; Thorsten „Titi“ Peter und David Kleber als Co-Trainer. Andre Nuß, ehemaliger Verbandsligaspieler, wird Trainer der zweiten Mannschaft. Schon jetzt gibt es Veränderungen im Kader: Vier Neuzugänge haben zugesagt zur Saison 2026/2027 in Ottersdorf zu spielen.
Fünf Spieler aus der eigenen Jugend werden in der neuen Saison zu den aktiven Mannschaften stoßen. Neben all den freudigen Ereignissen blickte Fritz auch auf ein sehr trauriges Ereignis im Jahr 2025 zurück: Ein riesiger Verlust für den gesamten FVO war der Tod des ehemaligen Spielers und Aufstiegstrainers Jens Knabe.
Kassiererin Nicole Reuter sprach von einem guten Jahr für den Fußballverein mit massiven Investitionen in die Infrastruktur. Großen Dank richtete sie an Janine Wallner für die tatkräftige Unterstützung.
Sebastian Mußler, Kassier für die Jugend, verwies auf die gute Einnahmesituation im Jahr 2025, aber dennoch seien Spenden willkommen. Für die Jugendleitung stellte der stellvertretende Jugendleiter Alwin Wallner-Halit den Bericht vor. Es gab einige Veränderungen in den letzten Monaten im Verein: Leider konnte kein neuer Jugendleiter finden können. Das vergangene Jahr sei ein voller Erfolg gewesen, der Verein trage voller Stolz das blau-weiße Wappen. 209 Kinder- und Jugendspieler finden sich im Verein von den Bambinis bis zur A-Jugend. Vielleicht werde der FVO im Jahr 2027 in der ganzen Jugendarbeit eigenständig sein. Dies habe kein anderer Dorfverein in der Region. Alwin Wallner-Halit sagte mit Blick auf diese große Vorhaben deutlich, dass für die neue Saison dringend Trainer gesucht werden und dass gerade die jungen und ehemaligen Spieler in Frage kämen.
Der Verein hat sich immer wieder ausdrücklich gegen sexualisierte Gewalt ausgesprochen und das Zertifikat „Schutzschild“ erhalten. Der FV Ottersdorf ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche sich sicher fühlen, und dies wird zukünftig auch so bleiben. Deshalb wurde eine Passage in die Satzung eingefügt: „Die Vorstandschaft des FV Ottersdorf e. V. bezieht klar und unmissverständlich Stellung: Sexualisierte Gewalt hat in unserer Gemeinschaft keinen Platz und wird unter keinen Umständen geduldet.“
Die Kassenprüfer Daniela Tjart und Ralf Metzger attestierten der Kassiererin Nicole Reuter eine akkurate Kassenführung.
Ortsvorsteher Pascal Uhrig nahm die Entlastungen und die Neuwahlen vor. Er lobte die hervorragende, saubere Art der Vereinsführung, die man in allen Belangen sehe. Die ganze Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.
Wieder gewählt wurden Martin Dauenhauer als erster Vorsitzender, Nicole Reuter als Kassiererin, Sabrina Jährling als Schriftführerin sowie Daniela Tjart und Ralf Metzger als Kassenprüfer. Die Wahl der Jugendversammlung, die vor ein paar Wochen stattgefunden hatte, wurde einstimmig bestätigt. Ortsvorsteher Uhrig beendete seinen Beitrag mit einem Dank für den FVO, der es sei, der den jungen Menschen Disziplin beibringe und Orientierung gebe.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden folgende Mitglieder geehrt:
Thomas Frisch, Fabian Groß, Rolf Groß, Klaus Haas, Thilo Lott, Tina Müller, Evelyn Pasanen, Philipp Walzok. Diese Mitglieder erhielten die silberne Ehrennadel des Vereins.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Joachim Vogt geehrt. Für diese Mitgliedschaft erhalten die Mitglieder die goldene Ehrennadel.
Mitglieder, die 70 Jahre alt sind und seit mindestens 25 Jahren Vereinsmitglieder sind, werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bei der diesjährigen Generalversammlung wurden Gottfried Hertweck und Hermann Schäfer zu Ehrenmitgliedern ernannt.



















































